(...) Als positive Überraschung soll Gerda Tobler
(Zürich) erwähnt sein. Sie ist mit einer zehnteiligen
Serie 'animus – mon amour’ in
der Ausstellung vertreten. Der Grundgedanke ihrer Darstellungen
ist der Umstand, dass wir häufig verletzen, was
uns lieb ist, weil wir es zu sehr in Besitz nehmen.(...)
Die zweiteiligen Linolschnitte sind mit viel Witz kreiert
und künstlerisch hervorragend gestaltet. (...) ‚Appenzeller Zeitung’,
26.2.91, zur Ausstellung 'Appenzeller Kunst im Spektrum’,
Hoferbad, Appenzell (AI) - ('Spektrum’ = Schweizer
Kunstzeitschrift für Dichtung und Originalgrafik,
Regensberg)
(...) Lockerungsübungen: Szenen am Wasser und
vor dem TV spiegeln die Leichtigkeit, das humorvolle
Entspannen (...) Der Zufall, in ländlicher Umgebung
und zudem in der Nähe einer Tierkadaversammelstelle
neue Erfahrungen zu sammeln, erklärt als Anstoss
von aussen die Hinwendung zum Tier. Innerlich allerdings
ist solche Entwicklung nicht als Wende zu sehen, denn
in der grundsätzlich archaischen Art (...) liegen
humane und animalische Ebenen ineinander verwoben,
untrennbar. Auch dies eine Qualität ihrer Arbeit,
die zeigt, dass ihr künstlerischer Weg der einer
schlichten, unbestechlichen Wahrheitssuche ist.
Dr. Roland Mattes, Kunstkritiker, St.Gallen,
1988
Alle Serien sind als Kleinstauflagen gedruckt; ein paar wenige,
verbliebene Exemplare können entweder direkt bei mir persönlich
oder bei der Edition Howeg, Zürich, bezogen werden www.editionhoweg.ch