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JoYoga - das ist der neue Namen für mein Yoga-Angebot (vormals: ANAHATA-Yoga). Joy (engl.) bedeutet Freude =

JoYoga - für mehr Lebensfreude

 

"Health is wealth. Peace of mind is happiness. Yoga shows the way."
Swami Sivananda (1887 - 1963)

Ich unterrichte seit 1996 in Kleingruppen, frei nach Swami Sivananda und B.K.S. Iyengar. Authentisch & persönlich, traditionell & zeitgemäss: ASANA & FLOW, KRAFT & BEWEGLICHKEIT, ATEM & ACHTSAMKEIT, MANTRAS & STILLE.
Die Kurse finden in der speziellen Atmosphäre meines Ateliers für Kunst & Yoga statt: Hochstr. 16 (rückseitig), 3 Min. Fussdistanz vom Bahnhof Pfäffikon ZH.


morgens: Mittwoch 08.15 - 9.45h (ist auch am Donnerstag bei genügend Interesse möglich)
abends:
Mittwoch und Donnerstag 19.15 - 21.00h
3. Quartal 2018: 22. August - 27. September (anschliessend 3 Wochen Sportferien)
4. Quartal 2018: 24. Oktober - 15. Dezember (2 Wochen Weihnachtsferien bis 5. Januar 2019)
* Die Kurspausen sind in der Regel den Pfäffiker Schulferien angepasst.
Weitere Details zu den Kursdaten und - kosten s. Flyer


Bei Bedarf oder auf Anfrage biete ich SamstagMorgenWorkshops an (à 3h, mind. 3 - 4 Teilnehmende) für:
Basics
(= Einführung für AnfängerInnen) oder Intensiv (= für Mittlere und/oder Fortgeschrittene). Sowie Privatstunden.

 

     


     


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Impressionen einer Sommermorgen-Session auf dem Römerkastell, Pfäffikon ZH, 2008.

 

Hatha-Yoga
gehört zum Raja-Yoga, dem sogenannten Königsweg, bekannt auch als der achtstufige Weg* (Die drei weiteren Yoga-Wege heissen Karma-, Bhakti- und Jnana-Yoga.):

1. und 2. Stufe = Yama und Nyama : ethische und moralische Grundsätze, die für das individuelle und das soziale Leben gelten, aber auch für das Üben auf der Matte.
3. und 4. Stufe = Asana und Pranayama : dynamisch-aktive bis lange gehaltene, kontemplative Körperstellungen und Atemtechniken/-kontrolle. Beide fördern die körperliche und geistige Kraft, steigern unsere Lebensenergie (prana) und beruhigen den Geist (engl. mind.)
5. und 6. Stufe = Pratyahara und Dharana: Rückzug der Sinne
von der Aussenwelt und Konzentration auf ein Objekt (zB ein Bild, ein Chakra oder Mantra).
7. Stufe = Dhyana: Meditation
, die unseren unruhigen Geist ("monkey-mind") noch mehr in die Stille führt.
8. Stufe = Samadhi:
transzendiertes Selbst-Bewusst-Sein, Verbundenheit mit dem geistigen (spirituellen) Urgrund allen Seins - das Geheimnis des Ich Bin.

 

Swami Sivanandas fünf Prinzipien:

richtiges Üben
Asanas wirken systematisch auf den ganzen Körper ein. Muskeln und Bänder werden gedehnt und gekräftigt, Wirbelsäule und Gelenke bleiben beweglich, der Kreislauf wird angeregt.
Anmerkung: Asanas können sowohl langsam-gehalten wie fliessend-dynamisch, mit oder ohne Hilfsmittel (Blöcke, Gurten, Wolldecken u.a.m.) ausgeführt werden, immer jedoch mit grosser Sorgfalt, meditativer Achtsamkeit, liebevoller Präzision und Bewusstheit. Es geht nicht um Leistung, sondern um SelbstErkundung/ -Heilung und Förderung der individuellen Möglichkeiten. Das unterscheidet eine yogische Praxis grundsätzlich von Sport, Gymnastik oder Akrobatik. Das "innerliche Loslassen" während dem "äusserlichen Halten" der YogaAsanas ist ein rundum bewusstes, meditatives Tun, das uns zunehmend mit Freude erfüllt und die Türen zur SelbstErkenntnis öffnet.

richtiges Atmen
Yogische Atmung ist tief und regelmässig. Sie erhöht die Aufnahme von Prana (= Lebensenergie). Yoga-Atemübungen (= Pranayama) lehren, unseren Körper/die Chakren mit neuer Energie aufzuladen und den sprunghaften Geist (engl. mind) zu beruhigen/kontrollieren.

richtiges Entspannen
In Savasana (= Totenstellung, Tiefenentspannung) am Ende einer YogaSession lösen sich alle Muskeln; Körper und Mind kommen zur Ruhe. Wir gleiten in einen bewussten, energetischen Zustand zwischen Wachen und Schlafen, aus dem wir wie nach einem guten Schlaf wieder auftauchen: erholt, gelöst, frei von Sorgen und Ängsten.

richtige Ernährung
besteht aus natürlichen Lebensmitteln, ist fleischlos, leicht verdaulich, nahrhaft, wohlschmeckend, frisch und ausgewogen. Und sie sollte wenn immer möglich biologisch und fair produziert sein. Denn unsere Ernährung soll nicht nur unserem Körper und Geist gut tun, sondern auch keinen Menschen noch der Natur noch den Tieren Schaden zufügen. Auch hier gilt das yogische Prinzip von AHIMSA (Gewaltfreiheit und Nicht-Töten), eine der yogisch-ethischen Grundregeln (Yamas), nach der sich zB Mahatma Gandhi ein Leben lang ausrichtete.

positives Denken, Mantra und Meditation
Die YogaPhilosophie betrachtet den Körper als ein Fahrzeug der Seele auf ihrem Weg zur Erleuchtung: "Ich bin eine Seele, die einen Körper angenommen hat ", sagt der Yogi/die Yogini. Genauso wie Fahrzeuge auf intelligente Fahrer angewiesen sind, braucht auch der Körper einen ausgeglichenen Geist (mind), der ihn leitet. Regelmässige Meditation hilft, dies zu erreichen. Der Geist wird klarer und gerichteter, die Konzentrationsfähigkeit grösser, das Herz weit. Postitives Denken, das Singen von Mantras und das Sitzen in Stille reinigen unseren Geist, lassen uns Weisheit und inneren Frieden erfahren, um schliesslich alle Gedanken zu transzendieren.