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Neue Dringlichkeiten
 
 
  Der SofieHonig-24Stunden-Comic

Entstehungsjahr

2011
Technik und Masse 24 Seiten, (12 x A3), Wasserfarbe, Bleistift, Collage
   
 

 

Dieser kleine Comic entstand tatsächlich innert 24 Stunden anlässlich des Zeichenmarathons in der Alten Kaserne Winterthur vom 8./9. Oktober 2011 und erzählt über Gespräche und Begegnungen mit Mensch und Tier.

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  Memos für PionierProjekte

Entstehungsjahr

2010
Technik und Masse 8-teilig (beliebig fortsetzbar), 26 x 26 cm, Mischtechnik und Collage a.P.
   
 

 

'Memos' für mögliche, hier noch imaginierte Grundeinkommens-PionierProjekte. Sie entstanden als Vorstellungshilfen/Illustrationen für mein ursprüngliches Mastervorhaben - das 68-Milliarden-Ding vom Juni 2009, in Zusammenarbeit mit Martin Flüeler - und könnten jederzeit auch für Ihr individuelles oder gemeinschaftliches WunschProjekt angefertigt werden, quasi als Auftrags-'Wunschbild'-Memo von Sofie Honig (was ja auch eine Art 'Bild zum Glück' ist)- für Ihren Pioniergeist, der sich vielleicht auch schon vor der Einführung des Grundeinkommens kundtun und entfalten möchte...

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Auszug
aus dem Intro des 68-Milliarden-Dings:

(...) Geld ist keine natürlich beschränkte Ressource. Bei sinnvollem Bedarf können wir ohne weiteres neues Geld schöpfen. Die Frage ist: Wer bestimmt, was sinnvoller Bedarf ist? Das führt uns auf die konstruktive Auswertung des UBS-Skandals (von 2008):

Es braucht nun eine kraftvolle, beflügelnde Erinnerung daran, dass wir Menschen das wahre Kapital sind. Wir schaffen alle Dinge und Leistungen, die dem Geld als Tauschmittel überhaupt Wert verleihen. Wir müssen uns lösen von der absurden Idee des Mangels inmitten einer weltweiten Absatz- und Überflusskrise. Wir setzen auf die Fülle (geistig und materiell), um nun auch das von der UBS hinterlassene Problem anzugehen. Frischgeld soll unter den Menschen in Umlauf gebracht werden, statt in neuen Spekulationsblasen zu verpuffen. Die aktuellen wirtschaftlichen und politischen Erschütterungen können in eine schöpferische Neuausrichtung münden:


Die 68er-Initiative

Das Schweizer Volk schafft sich 68 Milliarden Franken Neugeld, um damit seine 5% initiativsten BürgerInnen 5 Jahre lang für „gute“ Projekte freizustellen. Ihnen wird aus diesem nationalen Vertrauenskapital für diese Zeit und für diesen Zweck ein ausreichendes Einkommen garantiert.

Denn trotz Krise sollen die notwendigen Arbeiten vollbracht werden können. Dank Massnahmen, die unmittelbar die Nachfrage fördern und neue Arbeitschancen schaffen. So mutig, zukunftsoffen und nachhaltig, wie wir es eben im Durchschnitt können und wollen.

Was ein „gutes Projekt“ ist, wird markt-demokratisch ermittelt: JedeR BürgerIn kann die ihm/ihr zustehenden fünf Vertrauens-Aktien (von zB je SFR 5‘000) nach Gutdünken auf Projekt-Initiativen verteilen. Jede Projekt-Initiative versucht, genügend Vertrauenskapital anzuwerben, um ihr voraussichtliches Budget zu decken. Wenn sich genügend Mitmenschen resp. ‚Aktien’ für ein Projekt gefunden haben, schaffen diese eine 5-Jahres-Freistellung für eine oder mehrere am Projekt beteiligte Personen (nachfolgend als Grundeinkommens-PionierIn (GP) bezeichnet).

(...)"

 

 

 



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